Glaube, Hoffnung, Liebe

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Glaube, Hoffnung und Liebe gehören zusammen. Die Hoffnung artikuliert sich praktisch in der Tugend der Geduld, die im Guten auch in der scheinbaren Erfolglosigkeit nicht nachlässt, und in der Tugend der Demut, die Gottes Geheimnis annimmt und ihm auch im Dunklen traut. Der Glaube zeigt uns den Gott, der seinen Sohn für uns hingegeben hat, und gibt uns so die überwältigende Gewissheit, dass es wahr ist: Gott ist Liebe!

 

Papst Benedikt XVI, Enzyklika "Deus Caritas Est", 25. Dezember 2005

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

Geschrieben von: Administrator

Samstag, den 06. November 2010 um 23:37 Uhr

 

Geschichte einer Liebe

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In der Tat gibt es eine vielfältige Sichtbarkeit Gottes. In der Geschichte der Liebe, die uns die Bibel erzählt, geht er uns entgegen, wirbt um uns — bis hin zum Letzten Abendmahl, bis hin zu dem am Kreuz durchbohrten Herzen, bis hin zu den Erscheinungen des Auferstandenen und seinen Grosstaten, mit denen er durch das Wirken der Apostel die entstehende Kirche auf ihrem Weg geführt hat. Und in der weiteren Geschichte der Kirche ist der Herr nicht abwesend geblieben: Immer neu geht er auf uns zu — durch Menschen, in denen er durchscheint; durch sein Wort, in den Sakramenten, besonders in der Eucharistie. In der Liturgie der Kirche, in ihrem Beten, in der lebendigen Gemeinschaft der Gläubigen erfahren wir die Liebe Gottes, nehmen wir ihn wahr und lernen so auch, seine Gegenwart in unserem Alltag zu erkennen. Er hat uns zuerst geliebt und liebt uns zuerst; deswegen können auch wir mit Liebe antworten. Gott schreibt uns nicht ein Gefühl vor, das wir nicht herbeirufen können. Er liebt uns, lässt uns seine Liebe sehen und spüren, und aus diesem "Zuerst" Gottes kann als Antwort auch in uns die Liebe aufkeimen.

 

Papst Benedikt XVI, Enzyklika "Deus Caritas Est", 25. Dezember 2005
 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:36 Uhr

 

Vergebende Liebe

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Die leidenschaftliche Liebe Gottes zu seinem Volk — zum Menschen — ist zugleich vergebende Liebe. Sie ist so gross, dass sie Gott gegen sich selbst wendet, seine Liebe gegen seine Gerechtigkeit. Der Christ sieht darin schon verborgen sich anzeigend das Geheimnis des Kreuzes: Gott liebt den Menschen so, dass er selbst Mensch wird, ihm nachgeht bis in den Tod hinein und auf diese Weise Gerechtigkeit und Liebe versöhnt.

 

Papst Benedikt XVI, Enzyklika "Deus Caritas Est", 25. Dezember 2005

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:34 Uhr

   

Kein Eintritt für die Liebe

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Gott liebt alle, denn alle sind seine Geschöpfe. Aber manche Menschen haben ihre Seele zugemacht; seine Liebe findet keinen Eingang bei ihnen. Sie meinen, Gott nicht zu brauchen; sie wollen ihn nicht. Andere, die vielleicht auch in moralischer Hinsicht armselig und sündig sind, leiden doch darunter. Sie warten auf Gott. Sie wissen, dass sie seine Güte brauchen, auch wenn sie keine genaue Vorstellung davon haben. In ihre wartende Offenheit kann Gottes Licht hineintreten und mit ihm sein Friede. Gott sucht Menschen, die seinen Frieden weitertragen. Bitten wir ihn, dass er unser Herz nicht verschlossen findet machen wir uns bereit, aktive Träger seines Friedens zu sein - gerade in dieser Zeit.

 

Papst Benedikt XVI, Predigt in der Heiligen Nacht, 25. Dezember 20

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:32 Uhr

 

Zehn Gebote und die Liebe

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Daran erinnert uns der hl. Augustinus. Bei der Deutung dieses Psalms (Ps. 144) legt er auch die Worte aus: "auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen". Die zehnsaitige Harfe ist für ihn das in den Zehn Geboten zusammengefasste Gesetz. Aber mit diesen zehn Saiten, diesen Zehn Geboten müssen wir richtig umzugehen verstehen. Und nur wenn diese zehn Saiten der Zehn Gebote - so sagt der hl. Augustinus - von der Liebe des Herzens zum Klingen gebracht werden, klingen sie gut. Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes. Wer die Gebote als einen Aspekt der einen und einzigen Liebe lebt, singt in Wahrheit das "neue Lied". Die Liebe, die uns mit der Gesinnung Christi vereint, ist das wahre "neuen Lied" des "neuen Menschen", der in der Lage ist, auch eine "neue Welt" zu schaffen

 

Papst Benedikt XVI, Generalaudienz, 25. Januar 2006

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:32 Uhr

   

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