Katharina von Siena (23)

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„... und auch das Elend, in das der Mensch durch die Schuld der Todsünde fiel, und die Notwendigkeit der heiligen Kirche, die mir Gotte in seiner Brust zeigte, und wie niemand in den Abgrund der Dreieinigkeit zurückkehren kann, die Schönheit Gottes dort zu genießen, außer durch die Vermittlung jener liebreichen Braut, da alle durch die Tür des gekreuzigten Christus eingehen müssen und diese Tür sich nirgendwo anders befindet als in der heiligen Kirche. Man sah, daß die Braut Leben spendete, denn sie hat in sich so viel Leben, daß niemand sie töten kann. Und sie verlieh Kraft und Licht, und es gibt niemanden, der sie schwächen und in sich selbst verdunkeln könnte. Und man sah, daß ihre Frucht nie ausblieb, sondern stets zunahm.“

 

(Katarina von Siena, aus einem Brief an Papst Urban VI.; L. Gnädinger, Katharina von Siena, S. 201 f.)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. April 2012 um 22:29 Uhr

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