Werkzeug Gottes werden

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Auch uns ist heute ihn der Eucharistiefeier Gottes Sohn geschenkt worden. Wer die heilige Kommunion empfangen hat, trägt jetzt den auferstandenen Herrn in besonderer Weise in sich. Wie Maria ihn in ihrem Schoss trug - ein wehrloses kleines Menschenwesen, ganz auf die Liebe der Mutter angewiesen - so hat sich Jesus Christus in der Gestalt des Brotes uns anvertraut, liebe Schwestern und Brüder. Lieben wir diesen Jesus, der sich uns so ganz in die Hand gibt! Lieben wir ihn, wie Maria ihn geliebt hat! Und tragen wir ihn zu den Menschen, wie Maria ihn zu Elisabeth getragen und dort Jubel und Freude ausgelöst hat! Maria hat dem Wort Gottes einen menschlichen Leib geschenkt, damit es als Mensch in die Welt kommen konnte. Schenken auch wir dem Herrn unseren Leib, lassen wir unseren Leib immer mehr zum Werkzeug der Liebe Gottes und zum Tempel des heiligen Geistes werden! Tragen wir den Sonntag mit seiner unermesslichen grossen Gabe in die Welt hinein!

 

Papst Benedikt XVI, Angelusgebet in Wien, 9. September 2007

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:11 Uhr

 

Auch wir brauchen die Berührung mit dem Auferstandenen

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Ja, auch für uns gilt, dass wir eine Beziehung brauchen, die uns trägt, unserem Leben Richtung und Inhalt gibt. Auch wir brauchen die Berührung mit dem Auferstandenen, die durch den Tod hindurch uns trägt. Wir brauchen diese Begegnung, die uns zusammenführt, die uns einen Raum der Freiheit schenkt, uns über das Getriebe des Alltags hinausschauen lässt auf die schöpferische Liebe Gottes, aus der wir kommen und zu der wir gehen.


Papst Benedikt XVI, Predigt bei der Eucharistiefeier im Stephansdom zu Wien, 9. September 2007

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:10 Uhr

 

Engagement für die Evangelisierung

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Die Begegnung mit Christus in der Eucharistie löst das Engagement für die Evangelisierung aus und gibt der Solidarität Auftrieb; sie weckt im Christen den starken Wunsch, das Evangelium zu verkünden und von ihm in der Gesellschaft Zeugnis zu geben, um sie gerechter und menschlicher zu machen. Aus der Eucharistie ist im Laufe der Jahrhunderte ein unermesslicher Reichtum an Nächstenliebe, Anteilnahme an den Schwierigkeiten der anderen, an Liebe und Gerechtigkeit hervorgegangen. Nur aus der Eucharistie wird die Zivilisation der Liebe hervorkeimen.

 

Papst Benedikt XVI, Ansprache bei der V. Generalversammlung der Bischofskonferenzen von Lateinamerika, 13. Mai 2007

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:28 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:08 Uhr

   

Wer betet vertut nicht seine Zeit

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Maria ruft uns hier in Erinnerung, dass das innige und demütige, vertrauensvolle und beständige Gebet einen zentralen Platz in unserm christlichen Leben haben soll. Das Gebet ist unerlässlich, um die Kraft Christi empfangen zu können. „Wer betet, vertut nicht seine Zeit, selbst wenn die Situation alle Anzeichen der Dringlichkeit besitzt und einzig zum Handeln zu treiben scheint“ (Enzyklika Deus caritas est, 36). Sich ganz von den Aktivitäten in Anspruch nehmen lassen bringt die Gefahr mit sich, dass das Gebet seine spezifische christliche Bedeutung und seine wahre Wirksamkeit verliert. Das Rosenkranzgebet, das Bernadette und den Lourdes-Pilgern so teuer ist enthält in sich die Tiefe der Botschaft des Evangeliums. Es führt uns zur Betrachtung des Antlitzes Christi hin. Aus diesem Gebet der Demütigen können wir reiche Gnaden schöpfen.

 

Papst Benedikt XVI, Predigt bei der Eucharistiefeier in Lourdes, 14. September 2008

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:27 Uhr

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Samstag, den 06. November 2010 um 23:06 Uhr

 

Rolle der Frau in der christlichen Tradition

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De facto wird der Frau in der großen christlichen Tradition eine eigene Würde und - immer am Beispiel von Maria, der Königin der Apostel - ein eigener Platz in der Kirche zuerkannt, welcher, ohne sich mit der Priesterweihe zu decken, ebenso wichtig für das geistige Wachstum der Gemeinschaft ist.


Papst Benedikt, Generalaudienz vom 27.10.2010

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Samstag, den 06. November 2010 um 22:37 Uhr

   

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